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Zweite Runde der Bau-Tarifverhandlung ergebnislos vertagt

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist ergebnislos auf den 16. und 17. April in Leipzig vertagt worden. Schwerpunkte der zweitägigen Verhandlung waren das 13. Monatseinkommen sowie die Ost-West-Angleichung von Löhnen und Gehältern.

„Aufgrund des umfangreichen Forderungskatalogs der IG BAU, der neben den genannten Themen auch eine Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent die Anerkennung der Fahrzeit als Arbeitszeit sowie die Übernahme sämtlicher Ausbildungskosten enthält und ein finanzielles Volumen von plus 30 Prozent bedeutet, gestaltete sich die Verhandlung überaus schwierig", erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupré, für den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und den Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

Ausgehend vom Tarifgebiet Ost bezifferten die Arbeitgeber den Verteilungsspielraum mit sechs Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten. „Eine konkrete Ausdifferenzierung für das Tarifgebiet West haben wir nicht vorgenommen. Die Gewerkschaft war nicht bereit, darüber zu diesem Zeitpunkt weiter zu verhandeln", so Dupré. Beide Seiten sind bestrebt, in freien Verhandlungen zu einem Abschluss zu kommen. „Am Ende muss das Gesamtpaket stimmen", erklärte Dupré abschließend.

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