Fachgruppen-Mitteilungen

Nur für VNZ-Mitglieder

Zugang erhalten die Zimmererbetriebe, die den VNZ-/BDZ-Beitrag leisten.

Wünschen auch Sie eine VNZ-Mitgliedschaft, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle:
(0511) 95757-0
Frau Kuster

Fachgruppe Mitteilungen

 

Am 24. und 25. September 2026 lädt der Verband Niedersächsischer Zimmermeister im Baugewerbe-Verband Niedersachsen zum Niedersächsischen Holzbautag in den CongressPark Wolfsburg ein. 

Die Veranstaltung knüpft an den bisherigen VNZ-Verbandstag an und verbindet fachliche Impulse, Branchenaustausch, Fachausstellung und Rahmenprogramm in neuer Form.  Das Konzept sieht eine bewusste Zweiteilung vor: Der Donnerstag richtet sich ausschließlich an die im VNZ/BVN organisierten Zimmereien und Holzbaubetriebe. Im Mittelpunkt stehen betriebliche Praxis, Unternehmensführung und der interne Austausch innerhalb des Zimmerer- und Holzbaugewerbes. Der Freitag wird darüber hinaus für weitere interessierte Kreise geöffnet – darunter Planer, Architekten, Ingenieure, Studierende sowie alle, die sich über aktuelle Entwicklungen und Schnittstellen im Holzbau informieren möchten.

Am Donnerstag geben Dipl.-Ing. Rainer Lorenz und Steuerberater Dipl.-Kfm. Thomas Lückel praxisnahe Impulse zu Führung in Zeiten des Wandels, zum Umgang mit Widerständen im Holzbaubetrieb sowie zur betriebswirtschaftlichen Steuerung und Nutzung digitaler Werkzeuge.

Der Freitag widmet sich fachlichen und technischen Zukunftsthemen des Holzbaus. Auf dem Programm stehen Beiträge von Dipl.-Ing. (FH) Jörg Bühler zur Holzbaupraxis in Planung, Genehmigung und Ausführung, Dipl.-Ing. Henning Klattenhoff zum Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Kosten, Tjorven von Grambusch zum Branchenbündnis proHolz Niedersachsen sowie Prof. Dr. Mike Sieder zur Aufstockung als Nachverdichtungsstrategie.

Begleitet wird der Holzbautag durch eine Fachausstellung mit Partnern und Unternehmen aus Holzbau, Baupraxis und technischer Innovation. Zudem schaffen das Rahmenprogramm mit einer Besichtigung der Autostadt Wolfsburg, der Begrüßungsabend im Leonardo Hotel Wolfsburg City Center sowie die optionale Baustellenbesichtigung der Woodscraper-Holzhochhäuser Raum für Austausch und neue Eindrücke. Das Holz-Hybridprojekt in Wolfsburg umfasst zwei zwölfgeschossige Hochhäuser und gibt Einblicke in großvolumigen Holzbau im urbanen Umfeld.

Die Teilnahmegebühr für die gesamte Veranstaltung beträgt für Verbandsmitglieder 150 Euro zzgl. MwSt. für den ersten Teilnehmer einer Firma sowie 100 Euro zzgl. MwSt. ab dem zweiten Teilnehmer. Der Freitag richtet sich ausdrücklich auch an externe Gäste; die reguläre Gebühr beträgt hier 249 Euro zzgl. MwSt. Für Studierende und Meisterschüler gilt ein reduzierter Beitrag von 49 Euro zzgl. MwSt. Die Veranstaltung wird von der Ingenieurkammer und der Architektenkammer Niedersachsen mit Fortbildungspunkten anerkannt.

Das Programm können Sie hier herunterladen. Anmeldungen für das (verbandsinterne) zweitägige Format sind ab sofort mit diesem Anmeldeformular oder unter www.haus-der-bauwirtschaft.de möglich. Wir bitten um Anmeldung bis 18. September 2026 (verlängerte Anmeldefrist).

Das Hotelzimmer-Kontingent im Leonardo Hotel Wolfsburg City-Center ist bereits abgelaufen. Falls Sie ein Zimmer benötigen, melden Sie sich bitte in der Verbandsgeschäftsstelle, Frau Hähne, Tel. 0511 / 9 57 57 30.

 

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu können.

 

 

Der jährlich erscheinende Lagebericht Zimmerer/Holzbau von Holzbau Deutschland liefert relevante Zahlen und Fakten zur Branchenstruktur, zur Markt- und Konjunkturentwicklung, zur betriebswirtschaftlichen Lage, zur Finanzierung sowie zur Ausbildung und Karriere im Zimmerer- und Holzbaugewerbe. Unter anderem weist er die sog. Holzbauquoten aus, welche den Anteil der jährlich in Holzbauweise genehmigten Bauwerke widergibt. Den Lagebericht finden Sie hier.

Der aktuelle Lagebericht zur Entwicklung des Holzbaus in Deutschland ist kürzlich erschienen und enthält Informationen zur Markt- und Wettbewerbssituation sowie zur Branchenstruktur. Darüber hinaus gibt er Auskunft über die betriebswirtschaftliche Lage sowie über die aktuellen Ausbildungszahlen. Grundlage des Lageberichts ist die Konjunkturumfrage, an der zum Jahreswechsel 2022/2023 rund 400 UnternehmerInnen teilnahmen sowie der Betriebsvergleich für das Geschäftsjahr 2021.

Brancheninformationen mit vielfältigem Nutzwert

Für den Zimmereibetrieb ist der aktuelle Lagebericht zusätzlich zum Firmenprospekt eine sinnvolle Ergänzung und hilfreiche Unterlage für die Beratung mit der Hausbank. Gerade die Firmenkundenbetreuer der Banken stehen vor der großen Herausforderung, sich mit einer Vielzahl von Branchen und deren Entwicklung vertraut zu machen. Der aktuelle Lagebericht ermöglicht es dem Berater, anhand aktueller Kennzahlen und Entwicklungen ein fundiertes Bild der Branchenlage zu erhalten.

Der Lagebericht gibt eine Übersicht über die aktuelle Entwicklung des Holzbaus in Deutschland.

Es lohnt sich, an der jährlichen Konjunkturumfrage und am Betriebsvergleich teilzunehmen. Je mehr Betriebe teilnehmen, umso verlässlicher sind die Aussagen, die sich auf Basis der Daten treffen lassen. An dieser Stelle möchten wir einen Dank an die vielen Teilnehmer der Konjunkturumfrage aussprechen.

Neben diesen Daten werden bei der Erstellung des Lageberichts auch Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes, der statistischen Landesämter und der SOKA-Bau ausgewertet.

Der Lagebericht kann hier heruntergeladen werden.

Die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast zeichnete am 2. November 2022 zusammen mit Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen, die Gewinnerinnen und Gewinner des „Holzbaupreises Niedersachsen 2022“ aus.

 

Der Holzbaupreis Niedersachsen wurde bereits zum vierten Mal durch den Landesmarketingfonds Holz, den Landesbeirat Holz und darüber auch den Verband Niedersächsischer Zimmermeister im Baugewerbe-Verband Niedersachsen vergeben. „Die eingereichten Projekte geben Denkanstöße für eine klimafreundliche Baukultur und einen nachhaltigen Bausektor“, so Ministerin Otte-Kinast, die die Schirmherrschaft dieses Wettbewerbes bereits zum dritten Mal übernahm, in ihrer Laudatio. Die hohe gestalterische und holzbautechnische Qualität spreche für sich. „Aber auch Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit in Betrieb und Unterhalt sowie die Recyclingfähigkeit flossen in die Bewertung der Jury ein.“

 

Die Verleihung fand im Alten Rathaus Hannover mit rund achtzig Gästen statt. Aus dem bundesweiten Gebiet verfolgten auch Zuschauerinnen und Zuschauer außerhalb Niedersachsens die Veranstaltung, die live aus dem Festsaal übertragen wurde. Der Präsident der Architektenkammer Niedersachsens Robert Marlow stellte die Holzbauprojekte sowie die Jury-Ergebnisse individuell vor.

 

Der mit 5.000 Euro dotierte 1. Preis ging in diesem Jahr an die Integrierte Gesamtschule Rinteln. Der Vorzeigebau im Landkreis Schaumburg ist die größte Schule Niedersachsens in Holzbauweise und fällt bereits durch den 112 Meter langen Eingangsbereich auf. Die rationelle Fertigung fördert die Stärken des modernen Holzbaus und sorgt für verkürzte Bauzeit. Innen mit Wänden aus Brettsperrholz und Holz-Beton-Verbunddecken, außen Holzrahmenfassaden mit heimischer Lärchenholzbekleidung, alles demontierbar und dazu noch ein zukunftsweisendes Energiekonzept mit Biogas und Photovoltaik, eine rundum beispielhafte Lösung!

 

Der 2. Preis ging an den Neubau einer Großtagespflegestelle in Oldenburg. Diese bietet den Mitarbeitenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Möglichkeit der Kinderbetreuung während der Arbeits- und Ferienzeit. Mit der Großtagespflegestelle gewinnt die Universität ein nachhaltiges, energieeffizientes Gebäude, das flexibel in seiner Nutzung ist.

 

Mit dem 3. Preis wurde das Hitzacker Dorf prämiert. In partizipativer Zusammenarbeit entsteht bei Hitzacker ein neues Dorf für rund 300 Menschen und entwickelt neue Formen des gemeinsamen Wohnens, Arbeitens und Lebens auf dem Land.

 

Neben den ersten drei Preisen vergab die Jury beim diesjährigen Wettbewerb den Sonderpreis Baukultur an einen Mutterkuhstall in Clausthal-Zellerfeld. Der dem Tierwohl dienende Freilaufstall wurde aus vom Borkenkäfer befallener, 150 Jahre alter Harzer Fichte gebaut. Die Bäume wurden vom Bauherrn selbst geerntet, von Hand geschält und vor Ort eingeschnitten. Mit der regionalen Holznutzung und der individuellen Planung konnte ein besonders nachhaltiges und gleichzeitig architektonisch anspruchsvolles, landwirtschaftliches Gebäude entstehen, was die Holzbaukultur im modernen Kontext interpretiert.

 

Zum Holzbaupreis Niedersachsen:

Der Wettbewerb „Holzbaupreis Niedersachsen“ wird vom Landesbeirat Holz e.V. und dem Landesmarketingfonds Holz des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. in zweijährigem Turnus seit 2016 ausgerichtet. Er zeichnet Gebäude aus, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen und im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit ökologische und ressourcensparende Aspekte besonders berücksichtigen. Kooperationspartner sind die Architektenkammer Niedersachsen, die Ingenieurkammer Niedersachsen, das Forschungsnetzwerk NHN e.V. sowie der Informationsdienst Holz.

Holzbau Deutschland - Verband Niedersächsischer Zimmermeister (VNZ) im Baugewerbe-Verband Niedersachsen bietet für seine Mitglieder viele Vorteile. Neu hinzugekommen ist ein Rahmenvertrag mit der BÜHLER Informatik GmbH für das Produkt P.A.P.A.

Im Rahmen der Holzhaus-Bau-Tage in Rotenburg wurde der beiliegende Werbeflyer „ARGUMENTE FÜR DEN HOLZBAU" erstmals öffentlichkeitswirksam eingesetzt. Der Verband Niedersächsischer Zimmermeister (VNZ) entwickelte diesen Flyer u. a. mit freundlicher Unterstützung des Verbandes des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg sowie einiger VNZ-Mitgliedsbetriebe.


Mit dem hier angesprochenen Flyer bieten wir unseren VNZ-Mitgliedsbetrieben eine weitere Möglichkeit gegenüber potentiellen „Holz-Bauherren" auf die vielfältigen Vorteile und Möglichkeiten des Holzbaus aufmerksam zu machen. Dementsprechend wurde auch ein besonderes Augenmerk auf eine zielgruppengerechte Formulierung und eine Ausgestaltung abseits technischer Details gelegt.

 

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat am 16.11.2016 den diesjährigen Holzbaupreis Niedersachsen in Celle überreicht. Die drei Preisträger, die eine Fachjury aus 35 Einsendungen ausgewählt hat, sind: die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit ihrem Ausstellungs- und Seminargebäude in Osnabrück auf Rang 1 sowie die Kita Kleine Gallier in Hannover und die Paul-Klee-Schule in Celle jeweils auf Rang 2. Den Sonderpreis Baukultur hat das Fagus-GreCon Kundenzentrum in Alfeld bekommen.

 

Verstärkte Betreuung auf den Baustellen des Zimmererhandwerks soll das Unfallgeschehen langfristig und nachhaltig reduzieren

Arbeitssicherheit auf den Baustellen des Holzbaus hat für das Zimmerer- und Holzbaugewerbe oberste Priorität. Die Repräsentanten von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister und seinen Landesverbänden sprechen sich dafür aus, dass alle notwendigen Maßnahmen auf den Baustellen des Holzbaus ergriffen werden, die das Unfallgeschehen langfristig und nachhaltig im Interesse der Mitarbeiter reduzieren. In Kooperation mit der Aufsicht der BG BAU soll daher eine verstärkte Betreuung auf den Baustellen des Zimmererhandwerks erfolgen.     mehr

 

Registrierte Mitglieder erhalten Zugriff auf detaillierte Informationen und Dokumente.

Eingeloggt bleiben

Als registriertes Mitglied des BVN stehen Ihnen weitere Informationen und Downloads zur Verfügung.